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Archive for March, 2007

Lighttpd: FastCGI Performance

Wednesday, March 28th, 2007

In der Vergangenheit hatte ich seltsame Erlebnisse was das die Stabilität des FastCGI Moduls anging. Damals stand ich genauso wie vor Kurzem erst wieder, vor dem Problem, dass sich die FCGI Prozesse von Zeit zu Zeit verabschiedeten und der Server mit einem “500 – Internal Server Error” allein im Regen stand.

Doch schon meine Großmutter pflegte bereits zu sagen RTFM! – und genau das tat ich dann. Schon nach einer kurzen Recherche bin ich auf folgenden Artikel gestoßen: Optimizing FastCGI performance.

Darin geht es genau um die Lösung dieser Problematik, dargestellt anhand von FastCGI mit PHP. Das Kernproblem ist in der Regel, dass die laufenden Pipes mit der Anzahl der Requests völlig überfordert sind und sich regelrecht zerplatzen. Der Artikel hat einige Strategien und Tips auf Lager.

Wer allerdings weder Zeit und Lust hat sich näher mit dem Thema zu befassen, kann kurzweilige Genugtuung erlangen, in dem er in der lighttpd.conf die FastCGI Parameter min-procs und max-procs ein wenig nach oben schraubt. Der genaue Wert hängt von eurem Request-Load ab. Vieleicht doch besser mal den Artikel lesen… ;-)

Lighttpd: URL-Rewriting für Rails

Friday, March 23rd, 2007

Gestern habe ich von Apache2 von Lighttpd umgestellt. Lighttpd (von der Community auch liebevoll Lighty genannt) ist ein leichtgewichtige und enstprechend schneller Webserver. Frühere Erfahrungen mit dem Server hatten mich stutzig gemacht, was die Stabilität der Software angeht. Doch mittlerweile scheint Lighty nicht nur stabil mit FastCGI zu laufen, sondern bringt auch eine Menge praktischer Module mit. Vom schmalen Memory Footprint mal ganz abgesehen.

Nun aber zu des Pudels Kern. Das einige meine Seiten auf Ruby on Rails laufen sollte kein Geheimnis sein. Bisher hatte ich den Dispatcher immer direkt über FastCGI für Apache in die URL gemappt, oder aber mit mod_rewrite aus im .htacces File gearbeitet, um an die Früchte der hübschen URLs zu bekommen (und überhaupt Rails ans laufen zu kriegen. Mit Lighttpd ist das nun anders. Hier gibt es kein mod_rewrite wie man es vom Apache her kennt. Das .htaccess File wird schlicht und ergreifend ignoriert.

Aber Lighttpd wäre nicht so beliebt, wenn es nicht auf für dieses Problem ein Lösung geben würde. Bei Google bekommt man auch eine Menge Hits wenn man entsprechenden Stichwörtern im Zusammenhang mit Lighttpd sucht. Nur wie das nunmal leider (oder zum Glück) so ist, bekommt man eine ganze Menge verschiedener Meinungen und Möglichkeiten, wie man seinen Server konfigurieren kann/soll. Es hat ein wenig gedauert, aber am Ende hat es doch so funktioniert wie ich es gerne haben wollte.

Deshalb ein kleines Konfigurations Snippet aus meiner lighttpd.conf, wie meine Rails Applikation als “VHost” auf Lighty läuft. Das sind sozusagen meine 2 Cent für bunte Google Vielfalt an Konfigurationsvorschlägen. Ich hoffe es hilft einem von euch weiter.

$HTTP["host"] == "www.abakia.de" {
    server.document-root = "/path/to/rails/public"
    url.rewrite = (
        "^/images/(.*)$" => "/images/$1",
        "^/stylesheets/(.*)$" => "/stylesheets/$1",
        "^/javascripts/(.*)$" => "/javascripts/$1",
        "^(/.*)$" => "/dispatch.fcgi/%1/$1"
    )
    fastcgi.server = (
        ".fcgi" => (
            "my_application" => (
                "socket" => "/tmp/my_application.socket",
                "bin-path" => "/path/to/rails/public/dispatch.fcgi",
                "min-procs" => 1,
                "max-procs" => 5
            )
        )
    )
}

PokerTH: Texas Holdem Poker für Linux

Thursday, March 22nd, 2007

Pokerszene aus Spätestens seit Casino Royal sollte auch der Letzte bemerkt haben: Pokern liegt wieder voll im Trend! Auf DSF laufen scheinbar ununterbrochen Aufzeichnungen diverser Pokertuniere, in ganz Deutschland bilden sich allwöchentlich spontante Spielrunden und im Internet sprießen mehr Online-Casinos als jemals zuvor.

Wer allerdings ein vernümftiges Texas Holdem Poker Spiel für Linux sucht, steht schnell auf den Schlauch. Vereinzelt bietet das ein oder andere Online-Casino, im Tausch gegen diverse persönliche Angaben einen Client für Linux und/oder Maxc OS X an. Wem das allerdings alles etwas zu suspekt vor kommt, sollte sich folgenden Software-Tip einmal näher anschauen.

Screenshot von PokerTH Version 0.4PokerTH ist in Texas Holdem Singeplayer Poker Game für Linux und Windows. Entwickelt von Felix Hammer und Florian Thauer, erscheint das auf dem QT4 Framework entwickelte Spiel im März 2007 in der Version 0.4. Laut Forum ist für die nahe Zukunft ein Multiplayer Modus geplant. Heruntergeladen werden kann PokerTH über die Projekt-Website oder direkt bei Sourceforge. Lizensiert ist das ganze im übrigen unter der GPL 2.

CHM Viewer für Linux und Mac OS X

Sunday, March 11th, 2007

Zum Glück kann man die meisten eBooks oder Handbücher mittlerweile als HTML oder PDF bekommen. Für den Fall, dass man dennoch mal eine Microsoft CHM Datei unter Linux oder Mac OS X einsehen muss, gibt es xCHM von Razvan Cojocaru. Das Programm setzt auf libchm auf, benötigt wxGTK 2.4 für die GUI und ist als ethisch vertretbares GPL Produkt lizensiert worden.

Die Software macht einen sehr guten und stabilen Eindruck. Neben den üblichen Anzeige des Inhalt und einem verschachteltem Inhaltsverzeichnis, unterstüzt xCHM ebenfalls individuelle Lesezeichen, ein frei konfigurierbare Schriftbild, einen Stichwort Index und eine globale Suche mit Ergebnisübersicht.

Ubuntu Edgy Eft Benutzern steht xCHM in der Version 1.9 zur Verfügung. Die Installation wird wie immer einfach mit sudo apt-get install xchm durchgeführt.