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Archive for the ‘Software’ Category

Piwik vs. Google Analytics (Round 1)

Wednesday, May 6th, 2009

Es ist gar nicht so lange her, da hat man seine Access-Logs noch selbst ausgewertet. Mittlerweile kann man sowas von externen Diensten erledigen lassen. Goolge Analytics z.B. um den vermeindlichen spitzenreiter zu nennen (reines Bauchgefuehl ohne statisitsche Grundlage). Analytics bietet eine wunderbare Web basierte GUI ueber die, die gesammelten Zugriffs-Daten in verschiedenster Weise analysiert werden koennen. Dynamische Visualisierungen inklusive.

Wer jedoch Bauchschmerzen bekommt, wenn es darum geht Google noch mehr Daten entgegen zu werfen, sollte sich mal Piwik anschauen. Der Ersteindruck ist gut. Auf den ersten Blick fehlt mir jedoch die Zugriffs-Uebersicht nach Laendern. Ausserdem ist Piwik kein fertiger Dienst, sondern muss/kann/darf als eigene Instanz installiert werden. Man braucht also PHP Webspace und eine Datenbank-Anbindung.

Ich werde in den kommenden Wochen Analytics und Piwik parallel testen und bei Zeiten einen Testbericht abgeben. Da ich kein Analytics Poweruser bin, vermute ich im vorraus, dass mir Piwik wohl zusagen wird wobei Analytics vermutlich mehr Funktionalitaet fuer die “feinstoffliche” Zugriffs-Analyse bieten wird.

Bald wissen wir mehr.

Strip it Baby!

Wednesday, August 13th, 2008

Ich habe mich gerade gewundert, warum die Mail App auf Mac OS X rund 380 MB groß ist? Oder iWeb ganze 223 MB? Ich habe mir da auch gleich einen guten Trick zeigen lassen, wie man die App Files um einiges schlanker machen kann.

Es klingt zwar erstmal seltsam, aber es scheint an den Sprachen einer App zu liegen. Lässt man sich nämlich die Informationen zu einer App Datei anzeigen (CNTRL + Maustaste -> Informationen) und öffnet den Folder “Sprachen”, findet man eine ganze Menge anderer Sprachenkonfigurationen, als der die man gerade verwendet.

Um das App File von unnötigem Balast zu befreien, kann man mit CMD+a alle Sprachen markieren und anschließend löschen. Man sollte logischer Weise mindestens eine Sprache behalten, sonst könnte man einige Probleme geben.

So habe ich z.B. aus 380MB rund 260MB machen können. In Zeiten von Giga Byte natürlich irgendwie Mist vom Kleinvieh, aber dennoch faszinierend. Vor allem wenn man mal bedenkt wie viele Apps man sich mit der Zeit installiert.

Danke nochmal an Jörg für diesen Tip.

UTF Byte Order Mark entfernen

Thursday, August 7th, 2008

Ja, richtig. Es geht wieder um Zeichensatz-Hassle. Neulich habe ich im Office UTF-8 kodierte XML Templates zugeschickt bekommen, die durch PHP ans Tageslicht gebracht werden sollten. Dabei ergab sich das Problem, dass das Byte Order Mark nicht ordentlich im Browser ankam.

Ich habe nach einer Lösung für Linux gesucht, um Dateien vom den sogenannten BOM zu befreien. Fündig geworden bin ich hier. Das Perl Script erledigt den Job quick & dirty aber dafür effektiv.

Es funktioniert im übrigen nur mit UTF-8 BOMs. Aber anhand der Tabelle unter “Bytefolgen der BOM in verschiedenen Zeichenkodierungen” auf http://de.wikipedia.org/wiki/Byte_Order_Mark lässt sich das Script recht schnell auch für andere UTF Varianten umschreiben.

Problemlösung für langsames GNOME

Friday, July 20th, 2007

Vor ein paar Tagen hatte ich unter Arch Linux das Problem, dass die Anwendungen unter GNOME wirklich sehr langsam starteten. GEdit zum Beispiel brauchte in Spitzenzeiten ganze 30 Sekunden bis das Programm endgültig geladen war. Dieses doch sehr strange Problem lässt sich nicht unbedingt weniger strange aus der Welt schaffen. Gibt man in der Datei /etc/hosts anstelle von z.B. 'localhost.localdomain' einen vernümftigen Hostname (idealer weise den eigenen) an, klappt es auch mit GNOME wieder einwandfrei.

Vorher: 127.0.0.1 localhost.localdomain localhost

Nachher: 127.0.0.1 neuromancer localhost

Es wäre jetzt mal interessant zu wissen, ob das Ganze jetzt ein X oder eher ein GNOME eigenes Problem ist.